Josephines Aachen
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Aktuelles

NEU! ...  PDF Download: Zeitungsbericht über uns, aus der "a la carte"

Auf Grund der großen Nachfrage bieten wir unseren Gästen sonntags eine „Küchenparty“ an. Ab 10 Personen kann man das komplette Restaurant mieten und gemeinsam mit dem Küchenchef ein, vorher geplantes, Menu kochen.



Über uns

Direkt im Zentrum von Aachen,
zwischen dem Studentenviertel und dem Markt, mit Aachenern und Touristen öffnete im April das Josephine’s.


In historischem Aachener Gemäuer schuf der bekannte Künstler und Designer, Lars Kesseler, mit moderner, umstrittener Graffitykunst ein gemütliches, französisches Ambiente.

Die Küche:
  • Französisch-mediterran geprägt,
  • mit frischen und natürlich zubereiteten Gerichten.
  • Die kleine  Karte wechselt ständig, und passt sich der Saison an.
  • Eine frische, einfache, ehrliche und natürliche Küche ist die Zielsetzung des Küchenteams.
Individuelle Wünsche oder Unverträglichkeiten werden gerne berücksichtigt.  Zusatzstoffe findet man auf der Speisekarte des Josephine’s sowieso nicht.

Das Thema:

Josephine Baker, die markante Amerikanerin, die in sehr schwierigen Zeiten - wie heute – zu leben verstand und im Paris der 30iger in der „Revue Nègre“ erstmalig, mit Bananenrock und „oben ohne“ auftrat.

Josephine Baker wurde als uneheliche Tochter des jüdischen Schlagzeugers Eddie Carson und der Waschfrau Carrie McDonald in St. Louis, Missouri, geboren. Sie wächst in ärmlichen Verhältnissen auf.

Am 2. Juli 1917 erlebt Baker einen Pogrom in St. Louis mit, bei dem nach unterschiedlichen Berichten bis zu hundert Menschen ermordet werden. Dieses Erlebnis prägt sie so stark, dass sie später zu einer engagierten Kämpferin gegen Rassismus wird.

Ihre Laufbahn begann mit 16 Jahren am Standard Theatre in Philadelphia. Nach Auftritten im New Yorker Plantation Club verpflichtete sie sich für La Revue Nègre, die am 2. Oktober 1925 in Paris im Théâtre des Champs-Elysées Premiere hatte. Mit ihrem Tanz eroberte sie das Pariser Publikum im Sturm, das erstmals einen Charleston zu sehen bekam. 1926 und 1927 war sie der Star der Folies Bergère. Sie trat in zwei Revuen von Louis Kenarchand auf, in denen sie mit ihrem berühmten Bananenröckchen tanzte.

Wegen ihrer unglaublichen Kostüme und Tänze erhielt sie Auftrittsverbote in Wien, Prag, Budapest und München, was sie umso interessanter für das Publikum machte. Schnell wurde sie zur erfolgreichsten US-amerikanischen Unterhalterin in Frankreich, wohingegen sie in den USA unter Rassenvorurteilen zu leiden hatte.

1937 nahm Josephine Baker die französische Staatsbürgerschaft an. Die Kriegsjahre des Zweiten Weltkriegs verbrachte sie in Frankreich und Nordafrika. Sie arbeitete für die Résistance und den Geheimdienst. Sie machte den Pilotenschein, wurde Leutnant und erhielt nach Kriegsende u. a. die Rosette der Legion d'honneur.

Obwohl sie in Frankreich lebte, unterstützte sie die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung schon in den fünfziger Jahren. Sie protestierte auf ungewöhnliche Weise gegen Rassismus, indem sie zwölf Waisenkinder unterschiedlicher Hautfarben adoptierte. Auf diese Weise gründete sie eine Familie mit der sie, manchmal unter schwierigen finanziellen Bedingungen, auf Schloss Les Milandes im südfranzösischen Perigord lebte.

1956 kündigte sie ihren Rückzug von der Bühne an, feierte aber 1961 schon ihr Comeback und trat 1973 erfolgreich in der Carnegie Hall auf.

1960 wurde Josephine Baker Mitglied der Freimaurerei in der Loge Nouvelle Jérusalem der Grande Loge Féminine de France.

Am 8. April 1975 war die Premiere ihrer Show Joséphine, in der sie ihr fünfzigjähriges Bühnen-Jubiläum feierte.

Kurz darauf erlitt sie eine Gehirnblutung, an deren Folgen sie am 12. April starb. Josephine Baker war die erste US-Amerikanerin, die mit einem französischen Militärbegräbnis geehrt wurde.

Sie liegt in Monaco begraben.

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